Habe mich leider nicht viel gemeldet, vondaher werdet ihr nun ein wenig mehr zu lesen haben.
Weiß noch nicht was ich erzählt habe und was nicht, deswegen dürft ihr euch jetzt alles anhören.
Angefangen von den Blue Mountains bis Brisbane.
Blue Mountains
Es war unglaublich schön. Die Aussicht war atemberaubend. Auf Bildern sieht alles nicht mals ansatzweise so schön aus.
Leider konnten wir zwischen den ganzen Eukalyptusbäumen keine Koalas entdecken. Der Tourguide hat uns erzählt, dass die Bäume durch den nicht besonders fruchtbaren Boden für die Koalas ungeeignet seien.
Surfcamp
Ein paar Tage später ging es ins Surfcamp. Nach 6 Stunden Busfahrt kamen wir in Crescent Head an und waren positiv überrascht. Wir waren tatsächlich im Nirgendwo. Wir durften 2 Tage an einem wunderschönen, verlassenen Strand surfen. Das Beach House in dem wir lebten war sehr gemütlich und es war schön endlich aus der Großstadt raus zu sein.
Da Joanna und ich die einzigen Deutschen waren, durften wir 5 Tage am Stück Englisch reden, was zunächst eine große Überwindung darstellte, da man in den Hostels der Großstädte nur Deutsche antrifft. Eine wahre Plage diese Deutschen. Aber wieder zurück zum Thema.
Es gab jeden Abend ein Lagerfeuer und es wurde einbischen getrunken. Am 3.Tag ging es zum Spot-X, einer etwas größeren Surfschule. Hier wurde mehr gefeiert. Es war schön dort, aber man hatte das Gefühl, dass man sich hier weniger auf das Surfen konzentrierte.
Trotz allem waren die 5 Tage unglaublich und aufjedenfall eine super Erfahrung.
Unser letzter Stop war Byron Bay, wo wir nicht mehr surften, aber eine After-Party bekamen.
In Byron Bay verbrachten wir 4 Tage mit 2 sehr netten Amerikanerinnen, die uns mit unserem Englisch halfen.
Byron Bay ist eine wunderschöne, kleinere Stadt, die leider ein wenig an Mallorca erinnert, da dort viel gefeiert wird.
Bis jetzt jedoch meine Lieblingsstadt.
In Byron Bay machten wir noch eine Tour nach Nimbin. Nimbin ist eine Stadt in der es legal ist Marihuana zu konsumieren. Und das merkte man auch als man an kam. Wirklich jeder der einem entgegen kam schien neben sich zu stehen. Die Leute erinnerten sehr stark an Hippies. Sehr nette Menschen mit einer lockeren Art. Recht sympathisch.




Nimbin
Brisbane
Von Byron Bay fuhr ich mit einem Reisebus 2 Stunden bis nach Brisbane.
Dort angekommen dachte ich ich fall um. Als ich ausstieg dachte ich die Hitze käm vielleicht von dem Bus neben dem ich nun stand. Leider nein, leider garnicht. Brisbane ist einfach heiss. Immer und überall. Das sollte ich auch feststellen, als ich nach einem kurzen Marsch in einem recht preiswerten Hostel ankam.
Klimaanlage? Natürlich nicht.
Halb so schlimm dachte ich mir, ich habe ja einen Ventilator über meinem Bett. Zu schade, dass dieser bei gefühlten 100 Grad außer Betrieb war.
Positiv war jedoch, dass ich super nette Leute in meinem Hostel hatte.
Ich lernte direkt ein Mädchen namens Linda kennen. Eine halbe Stunde nach meiner Ankunft verbrachten wir den Tag miteinander und es stellte sich heraus, dass wir uns wirklich sehr gut verstanden.
Eigentlich war jeder nett, der in unserem Hostel war. Außer ein paar Iren, die abends gerne mal zu viel tranken.
Ich wechselte nach 4 Tagen ins YHA, weil es mir einfach zu heiß nachts im Woodduck Backpackers war und ich mich ein bisschen vor der Kakerlacke ekelte, die an einem Bett hoch krabbelte.
Im luxuriösen YHA angekommen, war ich mehr als glücklich. Eine Klimaanlage, saubere Duschen, keine Kakerlacken und ein Swimming Pool auf der Dachterasse. Nur leider waren die Leute hier nicht so offen. Die einzigen Menschen die bis jetzt mit mir gesprochen haben, sind 2 sehr nette Engländerinnen.
Ich muss jedoch sagen, dass ich in Brisbane bis jetzt super viele Leute kennengelernt habe und dass die Möglichkeiten etwas mit jemanden zu unternehmen sehr umfangreich sind.
Meinen ersten Mini-Job habe ich hier auch durch Zufall gefunden. 10$ die Stunde für Flyer verteilen. Nichts was man auf Dauer machen kann, aber vorübergehend besser als nichts zutun.
Eine Erkenntnis die ich geschlossen habe ist, dass man die meisten Jobs durch Kontakte bekommt.
Eben habe ich mich noch mit Linda getroffen und quasi ein Nach-Geburtstags-Treffen gemacht.
Sie hat mich dazu eingeladen mit ihr und einem Kumpel eine Tour in einem Van nach Perth zu machen, da ein anderes Mädchen abgesprungen ist.
Zunächst war ich mir unsicher, da ich mich hier schon für viele Jobs beworben habe und langsam auch Geld verdienen müsste. Andererseits ist das wahrscheinlich meine einzige Möglichkeit günstig den Großteil der Ostküste, Melbourne, Adelaide und etwas vom Outback zu sehen.
Also habe ich mich ganz klar dafür entschieden.
Donnerstag in der früh geht es los für 2 Wochen.
Linda und ich werden dann in Perth zusammen nach einem Job suchen.
Ich bin jetzt schon super aufgeregt.




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